Praktikum in Dublin Erfahrungen: Meine erste Woche

Warum ich in Dublin ein Praktikum mache

Hallo zusammen! Ich mache normalerweise meine Ausbildung im E-Commerce in Berlin. Aktuell bin ich aber für ein Auslandspraktikum in Irland. Dank Erasmus+ habe ich meinen Alltag in Deutschland gegen ein Praktikum in Dublin getauscht. Ich arbeite an der Rezeption und im Marketing einer Sprachschule. Praktikum in Dublin Erfahrungen sammle ich dabei gerade jeden Tag neu. Deshalb teile ich hier meine ersten Eindrücke und Tipps, die mir in der ersten Woche wirklich geholfen haben.

 

Belebte Kopfsteinpflasterstraße in Dublin mit roten Pub-Fassaden, Lichterketten und Passanten.

 

Ankunft in Dublin: Mein Start ins Auslandspraktikum

Mein Start in Dublin war direkt intensiv. Wir sind am Sonntagnachmittag angekommen, deshalb blieb kaum Zeit zum Ankommen oder Auspacken. Stattdessen hieß es: Wecker stellen, denn mein erster Arbeitstag begann am Montagmorgen um 8:30 Uhr.

Schon ab Tag eins fühlte es sich anders an als ein Urlaub. Meine Unterkunft liegt am Stadtrand, daher klingelt mein Wecker früh (bei mir war es 6:50 Uhr). Gerade im Winter sehe ich Dublin unter der Woche oft erst im Dunkeln. Trotzdem hat die Stadt selbst bei Nieselregen und Straßenlaternenlicht etwas Besonderes.

 

Schotterweg auf einen Hügel mit Felsen und Sträuchern, mehrere Wanderer oben und am Weg, blauer Himmel.

 

Dublin vs. Berlin: Orientierung und erster Eindruck

Was mir sofort aufgefallen ist: Dublin wirkt deutlich kompakter als Berlin. Im Großraum Dublin leben zwar rund 1,4 Millionen Menschen, aber das Zentrum fühlt sich kleiner und familiärer an. Außerdem sind viele Orte, die man am Anfang braucht, überraschend gut zu Fuß erreichbar, vor allem rund um den Fluss Liffey. Dadurch hat mir das in den ersten Tagen sehr geholfen, weil ich mich schneller orientieren konnte.

 

Eckgebäude aus rotem Backstein mit irischem Pub im Erdgeschoss, Straßenkreuzung in Dublin.

Lebenshaltungskosten in Dublin: Preise und Spartipps

Ein echter Kulturschock waren die Preise. Dublin ist spürbar teurer als Berlin, besonders bei Miete, Restaurantbesuchen und auch im Pub. Wenn du ein Praktikum in Dublin machst, lohnt es sich deshalb, direkt am Anfang auf kleine Spartipps zu achten. Vor allem in der ersten Woche merkt man das sofort.

Tipp für die erste Woche: Meal Deal (günstig essen)

In meiner ersten Mittagspause habe ich fast 10 Euro für Snacks bezahlt. Danach habe ich den „Meal Deal“ entdeckt: In vielen Supermärkten bekommst du für etwa 4,99 Euro ein Sandwich oder einen Wrap, einen Snack und ein Getränk. Für mich war das der beste „Erste‑Woche“-Hack, weil man schnell etwas zu essen bekommt und trotzdem im Budget bleibt. Gerade an stressigen Tagen ist das extrem praktisch.

 

Nachtaufnahme einer Stadt mit beleuchteten Straßen und Häusern, Blick über Dächer unter klarem Himmel.

Nahverkehr in Dublin: Leap Card einfach erklärt

Auch der Nahverkehr ist anders als in Deutschland. Statt einer klassischen Monatskarte wird in Dublin häufig die Leap Card genutzt. Das ist eine grüne Guthabenkarte, die du auflädst und dann beim Fahren nutzt.

Wichtig in der Praxis:

  • Beim Einsteigen hältst du die Karte an das Gerät („Tag-on“).

  • Beim Aussteigen hältst du sie nochmal dran („Tag-off“).

  • Wenn du das Tag-off vergisst, kann es passieren, dass dir automatisch der höhere bzw. maximale Preis berechnet wird.

Wenn du in deiner ersten Woche in Dublin viel pendelst, ist es sinnvoll, dieses System direkt zu verinnerlichen. So sparst du Geld und außerdem auch Stress.

 

Bunte Pub-Fassade in Dublin mit Flaggen und gestreiften Markisen an einer Kopfsteinpflasterstraße.

Sprache und Kultur: Akzent, „Grand“ und Mentalität

Sprachlich komme ich gut zurecht. Allerdings waren der irische Akzent und das Tempo mancher Einheimischer anfangs ungewohnt. Was mir an meinem Auslandspraktikum in Dublin besonders auffällt, ist die Freundlichkeit der Menschen. Zwei kulturelle Kleinigkeiten waren für mich sofort hilfreich:

  • „How are you?“ oder „Howya?“ ist oft nur eine Begrüßung. Es ist also keine echte Frage nach deinem Befinden.

  • Das Wort „Grand“ ist eine der wichtigsten Vokabeln. Es bedeutet meist nicht „großartig“, sondern eher „passt schon“, „alles okay“ oder „gut“.

 

Abendliche Kopfsteinpflasterstraße mit Lichterketten und großer leuchtender Rentier-Dekoration, viele Menschen unterwegs.

Fazit: Praktikum in Dublin Erfahrungen nach Woche 1

Trotz Regen und hoher Preise gefällt mir mein Praktikum in Dublin sehr gut. Ich mag die Pub-Kultur mit Live-Musik, und ich fand es spannend zu sehen, wie schnell man in der Stadt ankommt, wenn man erst einmal seinen Alltag rhythmisiert hat.

Insgesamt bin ich gespannt auf die nächsten Wochen und besonders auf meinen ersten Ausflug an die irische Küste. Ich hoffe, meine Erfahrungen beim Praktikum in Dublin helfen dir bei deiner eigenen Planung.

Autor

Jonas Welz

Praktikant